Glücklicherweise sind die meisten Babys mit Koliken nicht krank, sondern haben eher „Heimweh“ – sie haben Mühe, mit dem Leben außerhalb von Mamas Bauch zurechtzukommen. Deshalb kann die 5-S-Methode zur Beruhigung von Babys so hilfreich sein. Aber was können Eltern tun, wenn es damit nicht klappt?

Vergewissern Sie sich zunächst, dass Sie die Übungen richtig durchführen (sehen Sie sich dazu unbedingt die DVD/das Streaming-Video „Happiest Baby “ an). Wenn Sie sicher sind, dass Sie die Technik beherrschen, sollten Sie Ihr Kind von einem Kinderarzt untersuchen lassen, um sicherzustellen, dass Ihr Kleines nicht krank ist.

3 Fragen, die Ärzte stellen werden

Wenn Sie mit Ihrem Arzt sprechen, wird er Ihnen wahrscheinlich die folgenden Fragen stellen, um herauszufinden, ob Ihr Kind nur Koliken oder etwas Ernsteres hat:

  • Wächst Ihr Baby gut?
  • Ist Ihr Kind sonst normal?
  • Ist Ihr Baby über weite Strecken des Tages zufrieden und aufmerksam?

Wenn Sie eine dieser Fragen mit „Nein“ beantwortet haben, wird Ihr Arzt fragen, wie sich Ihr Baby verhält, wenn es nicht weint. Dabei achtet er auf die folgenden Symptome:

Zehn Warnsignale: Anzeichen für ein Problem

  1. Anhaltendes Stöhnen (häufiges Ächzen und schwaches Schreien)
  2. Schrilles Weinen (hoch und schrill, anders als das übliche Weinen Ihres Babys)
  3. Erbrechen (mehr als 30 ml pro Erbrechensepisode, mehr als 5 Erbrechensepisoden pro Tag oder grünes oder gelbes Erbrochenes)
  4. Veränderung des Stuhls (Verstopfung oder Durchfall, insbesondere mit Blut)
  5. Unruhe beim Essen (Verdrehen, Wölben, Weinen, das während oder kurz nach der Fütterung beginnt)
  6. Abnorme Temperatur (eine rektale Temperatur über 38 °C oder unter 36 °C)
  7. Reizbarkeit (anhaltendes Weinen, fast ohne ruhige Phasen)
  8. Lethargie (ein Baby schläft über einen Zeitraum von 8 bis 12 Stunden doppelt so lange wie gewöhnlich, verhält sich „neben der Spur“ oder saugt nicht richtig)
  9. Vorwölbte weiche Stelle am Kopf (auch wenn Ihr Baby aufrecht sitzt)
  10. Geringe Gewichtszunahme (weniger als 14 Gramm Gewichtszunahme pro Tag)

Hinweis: Nahrungsmittelallergien/-empfindlichkeiten sind die einzige häufige medizinische Ursache für Koliken. Obwohl auch einige ernstere Probleme möglich sind, ist es wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, dass sie bei weniger als 1 % der quengeligen Babys auftreten. Lassen Sie Ihr Baby von einem Arzt untersuchen, um sicherzugehen.

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