Pucken ist nicht mein Ding. Warum tue ich es?
Viele Eltern sagen, dass ihr erster Versuch, das Baby zu wickeln, eine Katastrophe war. Das Baby wehrte sich, es schwitzte, die Krankenschwester runzelte die Stirn. Ein verzweifeltes Baby zu wickeln fühlt sich ziemlich falsch an … als würden Sie Ihr armes Baby zu etwas zwingen, was es hasst. Aber ich rate Ihnen dringend, nicht aufzugeben. Ein kuscheliges Wickeln ist der Schlüssel zu ruhigen Tagen und erholsamen Nächten.
Hinweis: Machen Sie die ersten zehn Wickelübungen, wenn Ihr Baby ruhig ist oder schläft, und nicht, wenn es unruhig ist und herumzappelt.
Warum funktioniert das Einwickeln so gut? Hier sind drei Möglichkeiten, wie es den Aufwand reduziert:
1. Die süße Berührung des Wickelns.
Die Haut ist das größte Organ des Körpers und Berührung ist unser ältester, beruhigendster Sinn. Wir alle wissen, wie herrlich sich die Berührung der Haut unseres Babys anfühlt, aber für Babys ist Berührung mehr als nur ein schönes Gefühl – sie ist lebensrettend wie Milch! Tatsächlich verkümmern und sterben viele Babys, die Milch bekommen, aber nie gehalten oder berührt werden.
Das Wickeln ist ein ähnliches Erlebnis wie das Tragen in einer Trage oder das Haut-an-Haut-Kuscheln, hat aber den großen Vorteil, dass der Körper Ihres Babys dabei mit einer sanften Liebkosung umhüllt wird, die es stundenlang beruhigen kann, wenn es nicht in Ihren Armen sein kann.
2. Das Wickeln verhindert, dass das Baby außer Kontrolle gerät.
Das Einwickeln verhindert, dass sich Ihr Baby versehentlich schlägt und noch mehr aufgeregt wird. Vor der Geburt verhinderte Ihre Gebärmutter, dass sich die Arme Ihres Babys wie eine Windmühle drehten. Ohne diese weichen Wände, die Ihr Baby davon abhalten, zu strampeln, können kleine Aufregungen schnell eskalieren. (Ist Ihnen aufgefallen, wie viel ruhiger Ihr Kleines ist, wenn Sie es „einwickeln“?)
3. Das Wickeln hilft Babys, sich auf die Beruhigung zu konzentrieren.
Beim Weinen haben Babys das Gefühl, als wären ihre Köpfe voller lauter Warngeräusche. Jeder Ruck und jedes Aufschrecken löst einen weiteren Alarm aus. All diese schnellen Stöße verursachen ein solches Chaos, dass Ihr Baby Ihre Beruhigungsversuche möglicherweise nicht einmal bemerkt.
Das Wickeln verringert diese Ablenkungen und bietet eine beruhigende Umarmung, die sagt: „Es ist okay. Mama übernimmt jetzt.“