Wie zu viel Kaffee bei jungen Eltern nach hinten losgehen kann
Sie erinnern sich vielleicht aus dem naturwissenschaftlichen Unterricht, dass die Körperzellen einen speziellen Brennstoff namens ATP (Adenosintriphosphat) verwenden. Wenn ATP in Gehirnzellen verwendet wird, hinterlässt es einen Haufen reines Adenosin. Am Ende des Tages hat sich in jeder Zelle so viel Adenosin angesammelt, dass es eine Kettenreaktion auslöst, die „Spinnweben“ in unserem Gehirn erzeugt, wodurch unser Geist die Konzentration verliert und unsere Augen geschlossen werden.
Hier kann Kaffee Abhilfe schaffen!
Koffein verhindert, dass das Gehirn erkennt, dass der Adenosinspiegel hoch ist. Dadurch wird die „Ich bin müde“-Meldung gestoppt und Sie fühlen sich hellwach. Koffein löst auch die Freisetzung von Adrenalin aus – was für einen kleinen Nervenschub sorgt – und es steigert die Produktion von Dopamin, einem der natürlichen „Wohlfühl“-Chemikalien des Gehirns.
Koffein scheint eine verlockende Lösung bei Schlafmangel zu sein … aber Vorsicht! Es geht direkt in die Muttermilch über und kann dazu führen, dass Ihr Baby gereizt und wacher wird.
Darüber hinaus bleibt Koffein über 12 Stunden im Körper (ein Viertel des Koffeins aus einer Tasse Kaffee am Mittag ist um Mitternacht noch in Ihrem Blut). Dies kann Sie daran hindern, tief zu schlafen. Und die Erschöpfung durch zu wenig Tiefschlaf kann dazu führen, dass Sie sich noch müder, gereizter und depressiver fühlen und am nächsten Tag nach noch mehr Koffein greifen.
Mein Vorschlag? Beschränken Sie Ihren Kaffeekonsum auf eine Tasse am Morgen. Wenn Sie erschöpft sind, versuchen Sie, ein Nickerchen zu machen, anstatt Ihre Müdigkeit mit Koffein (oder ähnlichen Stimulanzien in Tee, Cola, Energydrinks, Nahrungsergänzungsmitteln oder Schokolade) zu überdecken.