So überstehen Sie die Feiertage mit Ihrem Kleinkind
Die Feiertage können die zauberhafteste Zeit des Jahres sein – aber seien wir ehrlich: Wenn Sie ein eigensinniges, impulsives Kind haben (mit anderen Worten, wenn Sie ein normales Kleinkind haben), kann es auch sehr anstrengend sein. Hier sind 5 Auslöser für Wutanfälle … plus 5 bewährte Tipps, um den Schrecken von Chanukka oder Weihnachtskrisen zu vermeiden!
Auslöser Nr. 1: Der riesige Schokoladen-Weihnachtsmann
Er zeigt auf einen riesigen Schokoladen-Weihnachtsmann und beginnt zu schreien: „Ich will ihn!“
Lösung: Sprechen Sie in Kleinkindsprache + wenden Sie die Fast-Food-Regel an
Wenn Ihr 2-Jähriger im Supermarkt in Gang 3 einen Nervenzusammenbruch erleidet, ist es oft sinnlos, mit ihm mit beruhigender Stimme und Erklärungen zu reden. Seine Frustration schaltet das Sprachzentrum im Gehirn ab, was es ihm sehr schwer macht, zuzuhören.
Versuchen Sie, zu kurzen Sätzen und vielen Wiederholungen zu wechseln. Zuerst sollten Sie Gefühle anerkennen (mit einem aufrichtigen Gesichtsausdruck): Zeigen Sie auf den Weihnachtsmann und sagen Sie: „Süßigkeiten! Süßigkeiten! Jetzt … jetzt! Du willst sie JETZT!“ Wiederholen Sie dies 3-4 Mal, damit er sieht, dass Sie es wirklich verstehen. In mindestens 50 % der Fälle wird er sich beruhigen und dann sofort eine Ablenkung, Lösung oder einen Kompromiss anbieten. „Ich weiß, ich weiß, dass du es willst, Süße! Aber zu Hause haben wir Kekse … möchtest du 1 oder 2, wenn wir nach Hause kommen? Ich glaube, die sind auch mit Streuseln bestreut! Oder?“
Auslöser Nr. 2: Das Kostüm
Ihre Tochter weigert sich, das schicke Festtagskleid zu tragen, das Oma ihr geschenkt hat.
Lösung: Spielen Sie die Brust
Wir alle fühlen uns gerne schlau, und kleine Kinder lieben es besonders, wenn Erwachsene sich ein bisschen dumm stellen: Das bringt sie nicht nur zum Kichern, sondern gibt ihnen auch das Gefühl, klug und stark zu sein … im Vergleich zu ihren unfähigen Eltern. Sagen Sie: „Dieses Kleid ist so hübsch! Ich werde es tragen. Es passt auf meinen Kopf, oder?“ Setzen Sie es dann wie einen Hut auf. Wenn sie dann versucht, Sie zu korrigieren, sagen Sie: „Nein, ich weiß, wie das geht, ich bin superschlau!“ Hängen Sie es dann an Ihr Ohr – Sie verstehen schon. Innerhalb von Sekunden wird sie lachen und Ihnen zeigen, wie man es richtig trägt.
Auslöser Nr. 3: Die Geschenke
Es ist Zeit, die Geschenke auszupacken, und Ihr Kind hat große Lust, nach dem Spielzeug anderer Kinder zu greifen.
Lösung: Klatsch
Wir alle hören gerne, wie Leute nette Dinge über uns sagen … und genau darum geht es beim „Klatsch“!
Bevor die Konflikte beginnen, pflanzen Sie Ihrem Kind ein gutes Verhalten in den Kopf. Lassen Sie es mithören, wie Sie laut Lob flüstern (für Papa, die Katze, sogar für ihr Lieblingskuscheltier) über einige der guten Dinge, die es früher getan hat. Sie können ihm sogar ein paar Dinge zuflüstern, von denen Sie hoffen, dass es sie später tun wird.
Der Trick besteht darin, es wie ein Geheimnis aussehen zu lassen! Machen Sie Ihre Hand zu einer Schale und flüstern Sie gerade laut genug, damit sie es hören kann: „Blue Bunny, wusstest du, dass Molly wirklich gut, gut, gut im Teilen ist? Sie spielt abwechselnd, wenn Cousine Fiona zu Besuch kommt.“ Wenn Molly sagt: „Das habe ich gehört!“, können Sie einfach sagen: „Oh, es ist nichts, Bunny und ich unterhalten uns nur.“ Ein bisschen Tratsch vor der Veranstaltung – und dann danach als Belohnung – fördert das gute Verhalten, das Sie sehen möchten.
Auslöser Nr. 4: Das große Abendessen
Ihr Kind spart sich sein schlimmstes Verhalten auf … für den Moment, wenn das Familienessen serviert wird!
Lösung: Time-Ins
Wenn Sie wissen, dass Sie den ganzen Abend in der Küche herumhetzen, Gäste begrüßen und sich die Geschichte Ihrer Großtante über ihre Gallenblase anhören müssen, gönnen Sie Ihrem Kind am frühen Nachmittag etwas Zeit für sich. Lesen Sie ihm eine Geschichte vor, kuscheln Sie eine Weile oder malen Sie ein Bild aus, das Sie als Tischdekoration verwenden können (und prahlen Sie vor allen damit, dass es das Bild gemalt hat … ganz allein ! (Das ist eine weitere kleine Gelegenheit zum „Klatschen“)!
Lassen Sie Ihre 10-jährige Nichte (oder Babysitterin) außerdem ein paar 5-minütige Spieleinheiten durchführen – verteilt über das Abendessen –, damit sich Ihr Kind umsorgt fühlt. Eine Auszeit ist, wenn Sie einem Kind Ihre Aufmerksamkeit entziehen. Diese kleinen „Auszeiten“ – winzige Extra-Stücke Aufmerksamkeit – fördern die Kooperation und das Selbstvertrauen … und reduzieren sogar die Notwendigkeit von Auszeiten!
Auslöser Nr. 5: Die Weihnachtsfeier
All die zuckersüßen Süßigkeiten und wilden Kinder können ihn in Rage versetzen!
Lösung: Rollenspiele
Im Alter von etwa 2 Jahren spielen Kleinkinder gern in der Rolle eines anderen. Nutzen Sie diese Gelegenheit, um nachzuspielen, wie sich Ihr kleiner Kerl verhalten soll. Die Geschichte muss nicht oscarwürdig sein, aber sie sollte einen Anfang und ein Ende sowie eine klare Botschaft haben: „Batman geht zu einer Party im Haus von T-Rex. ‚Hallo T-Rex, mein Name ist Batman!‘ Glaubst du, Batman wird nett oder gemein zu T-Rex sein? Wird er seine Spielsachen teilen? Was soll Batman zu T-Rex sagen?“ Ihr Kind kann eine der Figuren nachspielen oder einfach die Show genießen.
Bis Januar sind alle Kekse aufgegessen und die Weihnachtsstrümpfe und Menoras verstaut. Aber wenn Sie lernen, Ihrem Kind dabei zu helfen, ausgeglichen und glücklich zu bleiben, ist das ein Geschenk, das das ganze Jahr über Freude bereitet.