So gewöhnen Sie Ihrem Kleinkind das Beißverhalten ab
Beißen ist ein häufiges Verhalten primitiver Höhlenkinder. Sie kauen normalerweise beim Zahnen oder wenn sie frustriert sind. Wenn dieses Verhalten jedoch nicht umgehend und energisch unterbunden wird, kann es sich zu einer gefährlichen Angewohnheit entwickeln (wie das Beißen ins Gesicht anderer Kinder oder das Beißen von Babys).
Gerade als Monica damit fertig war, den Schuh ihres 16 Monate alten Sohns zuzubinden, biss er sie in die Schulter – und zwar heftig! „Au!“, schrie Monica. Dann rang sie darum, sich zu beruhigen, und schimpfte liebevoll und sanft mit ihm: „Bitte, Lukie! Das ist nicht nett. Mama beißt nicht gern.“
Glaubst du, Lucas hat damit aufgehört? Nein! Tatsächlich begann er bald, zu beißen, wenn er wütend wurde.
So verhindern Sie, dass Ihr Kleinkind beißt
So können Sie dieses gefährliche Verhalten schnell stoppen:
1. Konsequenzen
Wenn der Beißer zubeißt, bevor Sie ihn stoppen können, braucht er eine Konsequenz. Beginnen Sie bei einem Kleinkind mit einer milden Konsequenz.
2. Klatschen-Knurren
Im obigen Beispiel funktionierte Monicas Botschaft „Mami beißt nicht gern“ nicht, weil sie viel zu süß war. Denken Sie daran, dass es in emotionalen Situationen weniger darauf ankommt, was Sie sagen, als darauf, wie Sie es sagen. Bleiben Sie bestimmt und setzen Sie entsprechend einen ernsten Gesichtsausdruck auf.
Wenn Sie sehen, dass Ihr Kind gerade in dem Moment den Mund öffnet, in dem es zubeißen will, klatschen Sie schnell und kräftig in die Hände, stoßen Sie ein tiefes, bedrohliches Knurren aus, schauen Sie noch einmal hin und bellen Sie mit warnend erhobenem Finger: „Hey ... hey ! Nicht beißen. Nicht beißen!!“
Starren Sie Ihr Kind nach der Warnung nicht an. Starren kann dazu führen, dass ein trotziges Kind noch ungehorsamer wird!
3. Freundliches Ignorieren
Entfernen Sie Ihren kleinen Beißer sofort aus der Situation. Zeigen Sie ihm 20 bis 30 Sekunden lang die „kalte Schulter“ und zeigen Sie dem Kind, das gebissen wurde, etwas Mitgefühl. (Lassen Sie den Beißer mithören, wie Sie mit seinem Opfer tratschen : „Ich sage: ‚Nein, nein, nein !‘ Ich mag es nicht, wenn Lukie beißt. Kinder müssen ihre Worte benutzen, wenn sie wütend sind. Ich mag es, wenn Kinder, die wirklich wütend sind, sagen: ‚Nein, nein! Ich mag das nicht!‘“) Nachdem Sie Ihr Kind ein oder zwei Minuten lang freundlich ignoriert haben, binden Sie es wieder ein, indem Sie freundlich mit ihm reden oder spielen.
Tratschen Sie später am Tag mit seinem Teddybären darüber, dass Sie Beißen nicht mögen. Spielen Sie den Vorfall im Rollenspiel durch und fragen Sie Ihr Kind, was der „Beißer“ tun könnte, damit sich die gebissene Puppe besser fühlt. Sie könnten auch ein Märchen erzählen. Vielleicht eine kleine Geschichte über das Häschenmädchen, das traurig war, weil es so viel biss, dass die anderen Häschen nicht mit ihm spielen wollten. Also brachte ihm seine Mama eine besondere Technik bei: Immer wenn es beißen wollte, sollte es seine Zähne zeigen und dreimal zusammenklicken … aber niemals beißen. Die anderen Häschen fanden das lustig und wollten dann alle mit ihm spielen! Das brachte sie zum Lächeln und sie lebte glücklich bis an ihr Lebensende. Ende!
4. „Übernehmen Sie die Verantwortung“-Konsequenz
Kinder, die stark zubeißen oder „Wiederholungstäter“ sind, müssen mit sofortigen Konsequenzen rechnen, beispielsweise mit einer kurzen Auszeit, einer Auszeit oder einer Geldstrafe.